Was wir tun
Kompetenzen für den Umgang mit Diversität und Inklusion gelten als bedeutsam für die Handlungsfelder der Kindheitspädagogik, um sozialer Ungleichheit angemessen begegnen zu können und diese im Idealfall zu verringern. Das Projekt InFaS unterstützt (angehende) Lehrkräfte an Fachschulen für Sozialpädagogik und Leitungen von Studienseminaren dabei, im Rahmen einer Fortbildung selbst inklusions- und diversitätsreflexive Kompetenzen aufzubauen und ein Lehrkonzept anzuwenden, das sie in ihre jeweiligen Kontexte übertragen können. Dadurch bereiten sie angehende Erzieher*innen bzw. angehende Lehrkräfte gezielt auf inklusionsbezogene Anforderungen vor und vermitteln ihnen entsprechende Kompetenzen. Im Fokus stehen dabei Spielmaterialien und Bilderbücher, die Diversität abbilden, da diese als Lerngegenstand besonders geeignet erscheinen. Zunächst werden nach der Untersuchung der Vorbedingungen für die Durchführung von Fortbildungen solche Fortbildungen in den Bundesländern Hessen und Niedersachsen konzipiert, durchgeführt sowie Effekte des Transfers untersucht. Auf Basis der Erkenntnisse sollen Train-the-Trainer ausgebildet werden, die die Fortbildungen für Lehrkräfte und Leitungen von Studienseminaren in vier weiteren Bundesländern durchführen werden. Die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung der Effekte des Transfers fließen in die Weiterentwicklung des Fortbildungskonzeptes ein. Der gesamte Transferprozess wird durch eine Steuerungsgruppe (Transferraum) begleitet, die u.a. aus Vertreter*innen aus den beteiligten Ministerien, den Fachschulen und Studienseminaren, Fachberatungen und Akteur*innen aus Fort- und Weiterbildung sowie der Forschung besteht. Grundlage für die Entwicklung der Fortbildungen ist das evidenzbasierte Hochschullehrkonzept DivSpace sowie die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Diversitätsreflexive Spielmaterialien. Appgestützte Praxisbegleitung in Kitas“ (DiSiKit).
Hier geht’s zur Förderrichtlinie auf der Seite des DLR-Projekträgers.
